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Ausgleich
finden, Entspannung, Ruhe und innere Zufriedenheit. Sich
besinnen, die Hektik abschalten, Zeit für sich selbst
haben. Gedanken schweifen lassen, Abstand nehmen von Alltag
und Stress.
Eine
Möglichkeit zur Erholung bietet die Meditation im
Zen-Garten. Den Sand fühlen, Bilder malen, Muster und
Formen erfinden.
Zen ist
die japanische Ausprägung einer buddhistischen
Meditationstechnik und wird in China und Korea
traditionsgemäß von Mönchen praktiziert, in der
westlichen Welt jedoch vorwiegend von Laien. Es ist eine Art
von Energie, in deren Mittelpunkt die meditative
Selbsterfahrung und Erleuchtung des eigenen
"Ich's" steht und die uns hilft, uns selbst
wahrzunehmen und zu erkennen.
Fragen wie
"Was bin ich?", "Bevor ich geboren wurde,
woher kam ich?", "Wenn ich sterbe, wohin gehe
ich?" hat sich jeder schon einmal gestellt. Wer
ernsthaft fragt rennt früher oder später gegen eine Mauer,
wo alles Denken abgeschnitten wird. Zen nennt dies:
"Weiß nicht". Zen ist, diesen Weiß-Nicht-Geist
überall und immer zu halten. Beim Gehen, Sitzen, Stehen,
Liegen, Sprechen, Schweigen... Zu allen Zeiten, an allen
Plätzen, immer.
Zen
bedeutet, einen ruhenden Geist zu bewahren. Unsere
Meinungen, Bedingungen und Situationen von Augenblick zu
Augenblick fallen zu lassen und unsere Aufmerksamkeit
ausschließlich den Dingen zu widmen, die wir gerade tun,
d.h. beim Autofahren einfach nur Autofahren, beim Lesen nur
Lesen, beim Essen nur Essen. Gedanken betrachten aber nicht
festhalten, sondern ziehen lassen. Wenn wir gesammelt sind,
können wir unsere Gefühle meistern und somit auch unsere
Verfassung und Situation. Eine
Erkenntnis des Buddha lautet: "Im Bewusstsein entsteht
die Welt".
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