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Die Welt entsteht ausnahmslos als Ergebnis
von Empfindungen der Sinnesorgane Auge, Ohr, Nase, Zunge,
Tastsinn und im Denken durch den Prozess der Wahrnehmung,
Empfindung und Bewusstwerdung. Beobachtet man aufmerksam die
Sinnesorgane und den durch sie ausgelösten Prozess, hat man
das Entstehen von sinnloser Gier. Schädlichem Hass und
irreführendem Denken unter Kontrolle. So ergibt sich der
von Buddha empfohlene mittlere Weg: Weder Askese noch
hemmungsloser Genuss führen zur Lösung des Lebensproblems,
sondern die Einsicht in die Gesetzmäßigkeit und das Wesen
der Wirklichkeit und harmonischen Einordnung in diese
Prozesse. Jeder noch so kleine Schritt birgt seinen Lohn in
sich selbst, indem er zu immer größerer innerer und
äußerer Freiheit, zu immer größerem inneren und
äußeren Frieden führt.
Schüler :
"Was
kannst Du mir über mein Selbst sagen? Erkläre es
mir."
Lehrer :
"In
einer Bäckerei werden verschiedene Kekse in
unterschiedlichen Formen gebacken, z.B. als Tier,
Auto, Menschen usw. Sie haben alle verschiedenen
Namen und Formen, aber sie sind alle aus dem
gleichen Teig gemacht und schmecken gleich".
Kein Ort ist zu klein, um nicht in einen Garten
verwandelt
werden zu können.
Was ist Zen? Über Zen kann man viel lesen und alles oder nichts sagen -
eigentlich erfahren kann man es nur selbst. Ruhe und Klarheit, Ordnung und Symmetrie sind die
Prinzipien des traditionellen asiatischen Denkens.
Der Garten ist ein Spiegel des Geistes, klar, kultiviert und diszipliniert. Jeden Morgen gehen buddhistische Mönche in ihren Garten,
um mit dem großen Rechen das Meer aus Sand
in Wellen zu versetzen - Meditation die den Geist und die Seele berührt. Gönnen Sie sich dieses Erlebnis - ein Stück Zen für
jeden Tag als Miniatur- garten für Ihren Schreibtisch.
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